FRAGEN ZUM BUDDHISMUS
Fragen zum Buddhismus

Wer war Buddha Shakyamuni?
Buddha Shakyamuni lebte vor etwa 2.500 Jahren in Nordindien. Er wurde in Lumbini geboren nahe der Stadt Kapilavastu und war der Sohn eines Raja (Souveran, der nur dem König unterstellt war) aus dem Geschlecht der Shakyer. Sein Name war Siddharta Gautama. Materiell versorgt bis überversorgt spürte er doch große Unzufriedenheit in seinem Leben. So verließ er seine Familie, zog in die Hauslosigkeit und suchte Befreiung des Geistes in asketischen Praktiken. Hiervon fast bis zum Tode geschwächt, praktizierte er schließlich allein Zazen und erwachte so zum großen Weg. Ab diesem Zeitpunkt nennen die Menschen ihn Buddha (= den Vollerwachten). Er verkündete und praktizierte noch 40 Jahre den Weg, bis er im Alter von etwa 80 Jahren in Kushinagara starb.

Was ist Buddhismus?
Heute hat der Buddhismus verschiedene "Gesichter": Mahayana, Hinayana, koreanisches und japanisches Zen, tibetischer Buddhismus etc. Dies beruht auf der unterschiedlichen Betonung des von Buddha entdeckten Weges sowie auf Vermischungen mit anderen Religionen sowie auf kulturellen Einflüssen. Wichtiger als die Unterschiede ist jedoch der gemeinsame Kern, die Essenz der verschiedenen Richtungen. Gerade Zen hat immer wieder das Wesentliche der Buddha-Lehre herausgestellt und "Überflüssiges" abgeschnitten. Zen oder Buddha-Weg ist in allererster Linie Praxis und nicht theoretisches Studium von Schriften. Deshalb ist Za-Zen (Sitzen in Zen / Zen-"Meditation") die Essenz des Zen und die Essenz von Buddha-Lehre.

Ist Buddhismus eine Religion?
Jein. Im Buddha-Weg geht es um die Probleme der menschlichen Existenz: Geburt, Alter, Krankheit und Tod. Das ist Religion im tiefsten Sinne. Andererseits gibt es im Buddhismus keinen Gott, was aber bei vielen Menschen ein wesentliches Merkmal einer Religion ist.






Buddha


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