Zen-Dôjô Kyo Dai Zan, Leipzig
Zen-Dôjô   Kyo Dai Zan, Leipzig

Fragen  - Antworten

Was ist Zen?

 

Zen leitet sich aus dem chinesischen Begriff Chan ab, der wiederum auf dem Sanskrit-Wort Dhayana beruht. Dhayana bedeutet "Zustand meditativer Versenkung", - Zazen.
Zur Aussprache: Zen spricht man "Sänn".

 

 

Ist Zen japanisch?

 

Zen ist auf dem Boden der japanischen Kultur gewachsen. Damit hat es auch seine jetzige Form erhalten. Aber in Wirklichkeit ist Zen weder japanisch noch indisch oder europäisch. Zen ist kulturlos und geht über die Kulturen hinaus.

 

 

Ist Zen Buddhismus?

 

Zen ist die Rückführung des Buddhismus auf seinen Kern. Zen ist also die Essenz des Buddhismus oder der Buddha-Lehre. Zen ist Zazen. Das rein theoretische Bemühen um den Buddha-Weg ist sinnlos. Zen (Buddha-Lehre) ist Praxis.

 

 

Was ist Buddhismus?

 

Heute hat der Buddhismus verschiedene Gesichter: Mahayana, Hinayana, koreanisches und japanisches Zen, tibetischer Buddhismus etc. Dies beruht auf der unterschiedlichen Betonung einzelner Aspekte des von Buddha entdeckten Weges sowie auf Vermischungen mit anderen Religionen sowie auf kulturellen Einflüsasen. Wichtiger als die Unterschiede ist jedoch der gemeinsame Kern, die Essenz des Weges. Gerade Zen hat immer wieder das Wesentliche der Buddha-Lehre herausgestellt und Überflüssiges abgeschnitten. Zen oder Buddha-Weg ist in erster Linie Praxis und nicht theoretisches Studium von Schriften. Deshalb ist Za-Zen (Sitzen in Zen oder Zen-Meditation) die Essenz des Zen und die Essenz der Buddha-Lehre

 

 

Ist Buddhismus eine Religion?

 

Klares jein. Im Buddha-Weg geht es um die Probleme der menschlichen Existenz: Geburt, Krankheit, Alter und Tod. Das ist Religion im tiefsten Sinne. Andererseits gibt es im Buddhismus keinen Gott, was für viele Menschen ein wesentliches Merkmal einer Religion ist.

 

 

Wer war Buddha Shakyamuni?

 

Buddha Shakyamuni lebte vor etwa 2.500 Jahren in Nordindien. Er wurde in Lumbini in der Nähe der Stadt Kapilavastu geboren. Er war der Sohn eines Raja (Souverän, der nur dem König unterstellt war) aus dem Geschlecht der Shakyer. Sein Name war Siddharta Gautama. Materiell versorgt bis überversorgt spürte er doch große Unzufriedenheit in seinem Leben. So verließ er seine Familie, zog in die Hauslosigkeit und suchte Befreiung des Geistes in asketischen Praktiken. Hiervon fast bis zum Tode geschwächt, praktizierte er schließlich allein Zazen und erwachte zum großen Weg. Ab diesem Zeitpunkt nennen ihn die Menschen Buddha (= den Vollerwachten). Er verkündete und praktizierte noch 40 Jahre den Weg, bis er im Alter von etwa 80 Jahren in Kushinagara starb.

 

 

Wer kann an der Praxis des Dôjôs teilnehmen?

 

Jeder, der bereit ist, sich auf den Zen-Weg einzulassen.
Es gibt keine Einschränkungen religiöser oder weltanschaulicher Art.

 

Nach einer Einführung stehen Jedem alle Termine offen. Entweder man kommt dann als "Gast" und zahlt für jede Teilnahme den Gastbeitrag oder man wird Mitglied (Monatsbeitrag).

 

 

Wer leitet das Dôjô?

 

Das Dôjô wird von Günter Kandó Ohlig geleitet, Zen-Mönch und langjähriger Schüler Meister Tenryûs.

Kontakt:

Zen-Dojo Kyo Dai Zan

Gießerstraße 75

Alte Handelsschule

3. OG  (Raum 311)
04275 Leipzig

 

Rufen Sie uns an unter

+49 174 - 2012 204 

(Günter Ohlig)

 

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